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13.05.2009 Sie schwimmt gegen den StromWeltrekord. Vicki Grunicke schwamm neun Stunden, drei Minuten und dreizehn Sekunden. Und bewegte sich dabei kaum von der Stelle. Gudrun Doringer Salzburg (SN). Ihre Hände und Füße waren voller Runzeln, als Vicki Grunicke im steirischen Gaishorn Ende April aus dem Becken stieg. Auch die Schwimmbrille hatte nach neun Stunden und drei Minuten im Wasser tiefe Ringe um ihre Augen hinterlassen. Derart gezeichnet strahlte die Wahlsalzburgerin dennoch übers ganze Gesicht – der Weltrekord im Dauerleistungsschwimmen war geschafft. „Dabei bin ich auch schon länger geschwommen. Ich habe schon bei 24-Stunden-Schwimmen mitgemacht“, sagt die 32-Jährige. „Aber diesmal ging es darum, eine bestimmte Geschwindigkeit, nämlich mindestens drei km/h, einzuhalten.“ Man steige dazu in ein neun Meter langes Becken, aktiviere die Gegenstromanlage und achte darauf, nie an das Ende des Schwimmkanals gespült zu werden. Neun Stunden lang bewegte sich Vicki Grunicke bei diesem Weltrekordversuch also nicht wirklich vom Fleck – eine ziemlich eintönige Angelegenheit, meint die Sportlerin selbst. Und dennoch – man lese und staune – gab es Zuschauer. „Da waren kleine Luken, durch die man ins Becken sehen konnte. Manche Leute sind tatsächlich bis zum Schluss dageblieben“, erzählt Grunicke. Sie selbst war nicht immer anwesend, zumindest mental nicht. „Ich habe mir Dinge vorgestellt, die mich motivieren. Zum Beispiel, dass ich mit dem Rad unterwegs bin und nach einem langen Steilstück einen Berg runter sause, Seen und Wälder sehe und den Wind spüre.“ Manchmal hat sie sich auch darauf konzentriert, ihre Schwimmtechnik zu perfektionieren. „Dazu war ja reichlich Zeit“, erzählt sie. „Unzählige Schwimmzüge lang hab ich versucht, dem Wasser möglichst wenig Widerstand zu bieten.“ Und wenn dann tatsächlich gar nichts mehr ging, ist sie nicht für sich, sondern für andere geschwommen. „Einen Kilometer für meinen Freund, einen Kilometer für meinen Trainer und so fort.“ Alle zwei Stunden war eine fünfminütige Pause erlaubt. „Schließlich muss man was essen und trinken“, erzählt Grunicke. Eine Trinkflasche sei ihr zwar zwischendurch ins Becken gereicht worden, aber damit schwimmt es sich nicht so gut und das Ende des Kanals rückte dann gefährlich nahe. Dauerschwimmen genügt der Deutschen aber nun nicht mehr. Sie will ihrem Körper noch mehr abverlangen. Da kommt der Doppel-Ironman in Neulengbach Ende Mai gerade recht. Einfache Ironman-Bewerbe hat sie schon bestritten, nun geht es um 7,6 Kilometer Schwimmen, 360 Radeln und 84,4 Laufen. „So was übt man nicht“, sagt Vicki Grunicke. „Das wird eine Premiere, die gelingt oder nicht.“ Viel Konkurrenz hat man bei einem solchen Bewerb nicht mehr. „Es nehmen sechs Frauen teil“, sagt sie. „Wenn ich bis dahin in Österreich eingebürgert werde, bin ich die einzige Österreicherin am Start. Hoffentlich klappt das noch“, sagt sie. „Es gäbe dann auch noch einen zehnfachen Ironman“, sinniert sie kurz und winkt dann ab: „Das würde meinem Körper nicht mehr guttun. Davon lass ich lieber die Finger.“ |
26.12.-1.1.2012 Trainingslager Eisenerz
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16.-20.11.2011 EM Smedlnik
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26.-30.10.2011 Trainngslager Gaberl
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01.-02.10.2011 Bikejöring
Seckau
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