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Bevor ich euch berichte möchte ich mich aber unbedingt noch einmal bei meinen so genialen Helfern Manu, Jane, Dominik, Patrick, Dietrich und Wolfgang bedanken. Ohne sie wäre diese Leistung einfach nicht möglich gewesen! Ich glaube als Team haben wir auf jeden Fall den Rekord in den Wechselzonen aufgestellt (siehe Foto) - smile! Angekommen sind wir am Freitag als die letzten Starter. Bis zur Pressekonferenz und Vorstellung der Athleten blieben uns 50min zum Zelte und Equipment aufbauen. Nachdem seit Jahren keiner mehr von uns Zelten war gestaltete sich dies allerdings sehr lustig. Während der Pressekonferenz fing es dann leider ganz schön zu regnen an und und war auch sehr windig. Leider änderte sich das auch bis zum morgen nicht. Start war 11 Uhr bei strömendem Regen. Gut-beim Schwimmen war es ziemlich egal. Es war nur sehr kalt und dadurch habe ich etwa 30min gebracht um überhaupt warm zu werden und locker schwimmen zu können. Damit ergab sich auch keine allzu berauchende Schwimmzeit 2h22min... So 13.30Uhr ging es dann also mit warmen und regnfesten Sachen als erste Dame auf die Radstrecke. Die ersten Runden waren etwas langweilig, aber nach und nach füllte sich die 9,..km lange Strecke. Am einen Wechselpunkt wartete immer mein Team-hier gab es ein paar aufmunternde Worte und Essen und Manu / Jane kontrollierten ob ich auch unterwegs genug getrunken habe. Das war auch wirklich wichtig, denn allein hätte ich sicher viel zu wenig zu mir genommen! Am anderen ende war ein total nettes Team die händisch die Runden gezählt haben und alle wahnsinnig angefeuert haben. Sogar die Polizei die im Kreisverkehr die Autos für uns anhielt klaptschten Runde für Runde mit ab. Nach einer Gesamtzeit von 6h50min überholte mich dann Dagmar und übernahm die Führung. Da eine Betreuung am Rad (fahren nur hinter dem Teilnehmer) erlaubt war wechselten sich Dietrich, Wolfgang und Patrick dann ab und unterhielten mich etwas. Es war eine tolle Ablenkung und die Zeit verging viel schneller. Nachts waren die Temperaturen bei gerade einmal 3 Grad, aber dafür hörte der Regen dann auf und das Wetter wurde immer besser. Inzwischen tat mir der Hintern, Schultern und.... schon ganz schön weh - kurz vor dem Wechsel überholte mich dann leider auch noch Astrid die allerdings nicht mehr besonders fit aussah. Nach 16h55min Rad endlich der ersehnte Wechsel zum Laufen. Mein Team stand schon bereit und half mir blitzschnell in die neuen Sachen. Dadurch eroberte ich mir meinen 2. Platz zurück. Nun hieß es 126 Runden laufen.... der Anfang ging echt einfach-ich hatte ein tolles Gefühl und es ging locker und gleichmäßig dahin. Das Laufen wurde nie langweilig. Alle Athleten und Betreuer zelteten auf der 670m langen Laufstrecke. Jeder hat jeden angefeuert, jetzt blieb auch ein mal Zeit / Gelegenheit für ein schwätzchen mit anderen Teilnehmern-eine einmalige Atmosphäre. Sonja die einen Bekannten aus Baden betreute lief dann auch sehr viele Runden mit mir und gab mir einige hilfreiche Tips. Wir schafften es dann unseren Vorsprung auf die 3. auf 4 Runden auzubauen. Ich schnappte mir dann meinen MP3 Player und lief viele Runden wieder ganz locker mein Tempo-unterwegs immer wieder aufmunternde Spielchen mit meinem Team und vielen anderen. Ich hätte wirklich nicht gedacht das das Laufen so gut geht! Bei Runde 80 wurde es dann echt hart. Die Beine wurden schwer, die Oberschenkel brannten. Die führende baute ihren Vorsprung noch leicht aus und war damit uneinholbar. Auf die 3. (Weltrekordhalterin) hatte ich inzwischen 7 Runden Vorsprung. Jetzt war mein Ziel einfach den 2. Platz (und damit Vize Europameisterin) ins Ziel zu retten. Dietrich begleitet mich netter Weise die letzten Runden. Wir mußten auf den letzten 20 Runden leider immer wieder eine schnelle Geh-Runde einfügen-aber immer so dosiert das der Abstand zur 3. bei inzwischen 8 Runden bestehen bleib. Inzwischen feuerten auch die ersten Männer die ja schon einige Zeit im Ziel waren alle an und alle Helfer vom Veranstalter. Es war unheimlich beeindrucken - einfach wahnsinn! Dann endlich die letzte Runde.... man bekommt am Wendepunkt die Fahne seines Landes und laüft die letzte Runde entgegengesetzt der Laufrichtung und klatscht dabei mit noch allen im Rennen befindlichen Starter ab. Da meine Eibürgerung noch nicht durch war habe ich netter Weise vom Veranstalter die Deutsche und Österreichische Fahne bekommen. Mein Team ist dann gemeinsam mit mir die letzte Runde bis ins Ziel gelaufen. Das war so beeindruckend das man wirklich die Tränen zurück halten mußte.
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26.12.-1.1.2012 Trainingslager Eisenerz
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16.-20.11.2011 EM Smedlnik
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26.-30.10.2011 Trainngslager Gaberl
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01.-02.10.2011 Bikejöring
Seckau
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