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26.-28.08.2011 Double Ultra Triathlon Slowenien

Leider war die Woche schon wieder sehr stressig bzw. bin ich auch eher sehr zeitig ins Bett. Hatte doch etwas Schlafdefizit - smile!
 
Um nach Slowenien zu kommen hab ich diesmal ein cooles Wohnmobil von Bertram und Sibylle geliehen bekommen. Moni ist schon am Mittwoch mit dem Zug angekommen. Vom Bahnhof ging es direkt zur Überraschungsparty für Peter (50. Geburtstag) nach Pischlsdorf. Es war ein absolut netter Abend! Da wir alle etwas getrunken hatten haben wir dort im Wohnmobil übernachtet. Die anderen haben zwar ein paar Mücken ganz schön geärgert (Dominik ist sogar ins Auto ausgewandert), aber ich muss sagen ich habe phantastisch geschlafen. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann gegen 9 Uhr Richtung Slowenien.
Als wir angekommen sind haben wir erst mal Tisch und Stühle aufgebaut, Camper eingerichtet, alle Formalitäten erledigt und uns dann noch etwas ausgeruht bis es zur Besprechung in die Stadt ging. In der Bibliothek haben wir alles wichtige erfahren und eine Stunde später stand dann das große Eröffnungsspektakel auf dem großen Freiplatz an. Miran sprang als einer der 3 Fallschirmspringer in der Stadt ab, es gab eine Musikgruppe, Streettänzer, einen Komödianten (den haben wir leider nicht verstanden) und natürlich unseren Einmarsch und Begrüßung. Echt der Wahnsinn! Danach gab es noch die bekannte Pastaparty und dann wurden wir netter Weise wieder zurück zum Übernachtungsplatz chauffiert. Wir sind direkt ins Bett um fit fürs Rennen zu sein.
Wir waren schon früh wach - im Shop gegenüber gab es frische Brötchen, also frühstückten wir mit Katrins Betreuern. Danach hab ich gleich das Rad hergerichtet, bin noch ein Proberündchen gefahren und dann zum technischen Check. Wir haben uns dann noch etwas in die Sonne / Schatten gelegt und die Ruhe bis zum Mittagessen genossen. Da gab es dann noch mal ne ordentliche Portion Spaghetti mit Rene und Bernd. Währenddessen kam auch Manu an. Ich hab ihr noch mal gezeigt wo alles ist und dann ging es auch schon Richtung See. Ich bin mit Ferenc mit dem Rad gefahren und die Mädls haben den Rest mit dem Auto mitgenommen. Es war unglaublich heiß und so wartete ich so lange wie möglich damit den Neo anzuziehen. Das Schwimmen begann ganz gut, allerdings war es unheimlich heiß-ich hatte das Gefühl mein Kopf glüht-dazu wollte es einfach nicht zu ende gehen. Ich glaube allerdings das ich eine Runde zu viel geschwommen bin, denn Rene den ich unterwegs überholt habe kam kurz nach mir aus dem Wasser. Entsprechend schlecht war auch die Zeit. Auf dem Rad ging es super und die Temperaturen wurden langsam echt angenehm. Selbst als es dunkel wurde brauchte man nicht mehr als ein paar Ärmlinge. Die Strecke selbst war toll mit viel Abwechslung. 1. Punkt Zeitnehmung wo auch Moni und Manu immer mit Verpflegung auf mich warteten (und natürlich alle anderen Betreuer)-da war immer was los. Von dort ging es ein Stück durch die Wohnhäuser wo mich immer ein paar Jungs anfeuerten. Dann ging es links. Während auf der rechten Straßenseite nur Felder waren feuerten mich auf der linken Seite 3 Familien von ihren Häusern aus an. Unglaublich wie lange die Kinder abends mit wach waren - eine der Familien ging erst ins Bett als es dämmerte. Allerdings waren sie nach ein paar Stunden auch schon wieder da. Am Ende dieser Straße ging es dann rechts hinaus Richtung Wendpunkt. Auf  der linken Seite waren dann 2 Häuser in absoluter Partystimmung. Da hat man sich immer gefreut vorbei zu kommen!Vor allem kam man sowohl auf dem Hin, als auch auf dem Rückweg vorbei. Wie sich später herausstellte war es ein Gruppe Deutscher junger Männer die hier auf Urlaub unterwegs waren. Also wie schon gesagt ging es die Straße hinaus, Kehrtwende und retoure. Einige Meter weiter war eine ältere Dame und ein paar Familien die immer wieder winkten. Nach einer leichten Linkskurve war eine Pension / Gasthaus oder so wo echt viele Leute saßen und mich wiederrum anfeuerten. Zumindest solange dort geöffnet war. Weiter ging es mit einer weiteren Linkskurve wo man wieder zur Verpfelgungsstelle retoure kam. Circa 4 Stunden vor Ende der Radstrecke musste ich ganz schön gas geben um das Radfahren noch im Zeitlimit zu schaffen. Das Tempo konnte ich nicht ganz halten, allerdings habe ich es so noch in neuer Bestzeit von 15h15min geschafft. Nun ging es auf die Laufstrecke. Schon jetzt war es unheimlich warm. Katrin (1.) und Sarka (2.) hatten schon einen guten Vorsprung. Die ersten 5 km gingen ganz gut, doch schon dann merkte ich das es immer heißer wurde - in der Mittagszeit sind wir auf 37 Grad gekommen. Auf der ganzen Laufstrecke hatten Anwohner große Gefäße mit kaltem Wasser zum abkühlen raus gestellt und es gab 2 Duschen. So hat man sich irgendwie über die Runden gerettet. Von den Jungs waren inzwischen sowohl der erste als auch einige andere ausgestiegen und auch Sarka schien ziemlich fertig zu sein. Dieses mal gab es einen zusätzlichen Bewerb, nämlich einen Olympischen Triathlon - so kamen die Starter gegen Mittag mit zu uns auf die Laufstrecke. Eine willkommene Abwechslung und unglaublich wie schnell die Männer waren! Ich bin dann mal eine ganze Zeit mit Rene zusammen gelaufen, allerdings mußte er dann gas geben um seinen Platz zu verteidigen. Für mich war das zu schnell - ich bin völlig überhitzt. Also hieß es wieder eine runde gehen und runterkühlen. Das war eine gute Entscheidung, denn Sarka hatte das scheinbar etwas unterschätzt und musste dann wegen totaler Überhitzung / Dehydrierung ins Krankenhaus. Damit war der Wettkampf für sie zu ende. Immer wieder sind ein paar Kids mit mir mitgelaufen - das war total nett und zum Ende hat mich netterweise einer der Veranstalter auf der Strecke begleitet, dann mal seine Tochter mit ner Freundin oder... so mußte ich da nicht mehr alleine kämpfen. Am Abend wurde es dann auch etwas kühler und im Partyzelt war eine tolle Stimmung. Bei jeder Runde haben einen alle Zuschauer echt toll angefeuert. Relativ schnell wurde es dann immer dunkler am Himmel. Es fing an zu regnen was auch ganz angenehm war, allerdings Gewitterte es dann ganz schön doll und es vielen sogar kleinere Hagelkörner. Nachdem das vorbei war musste ich mir noch mal trockene Sachen anziehen um nicht so auszukühlen und dann ging es auch schon auf die letzten Runden. Ich war überglücklich als ich nach 31h29min mit meinen netten Begleitern und meinen beiden besten Mädls Moni und Manu ins Ziel einlief! Und zwar als Vize-Europameisterin und nun mit einem deutlichen Vorsprung im Gesamtweltcup wieder zurück an erster Stelle! Es ging dann gleich zur Siegerehrung auf die Bühne-sie hatten einige Fragen an mich und dann haben wir erst einmal ein Bier ausgegeben bekommen. Das heißt vorher gab es noch von einem der Anwohner die uns immer mit Wasser versorgt hatten einen selbst gebrannten Schnapps! Irgendwie waren wir erst noch so aufgedreht und haben uns zu den Jungs (vom Partyhaus) gesetzt. Mit Manu haben wir noch nen Rock ´n Roll getanzt und mit einem der Streckenhelfer-der unglaublich gut tanzen konnte haben wir noch 2x total toll getanzt. Recht schnell habe ich dann allerdings gemerkt wie es mir die Augen zuzog und so sind wir alle 3 ins Wohnmobil schlafen.
Nachdem wir am nächsten Morgen gefrühstückt hatten und alles zusammen gepackt hatten ging es auch schon zurück nach Salzburg. Da es zeitlich eng wurde hat Dominik schon fertig gegrillt und dann mussten wir Moni auch schon auf schnellstem Weg zum Zug bringen.
Auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal bei den Veranstaltern bedanken die einen unglaublich tollen Wettkampf auf die Beine gestellt haben. Auch mit der Zeitnehmung hat jetzt alles gepaßt und sie waren immer besorgt und bemüht das es sowohl Sportlern als auch Berteuern an nichts fehlte! Ein besonderer Dank natürlich auch an Moni und Manu die mich so super verpflegt habe. Über Essen oder so brauchte ich mir nie Gedanken machen ich brauchte mich einfach nur auf mein Rennen konzentrieren und das war toll! Danke! Danke! Danke!
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Nun trainiere ich seit Freitag wieder gaaanz locker, genieße Michis Massagen und hoffe bis Freitag (Abfahrt zum nächsten Weltcuprennen in der Schweiz) wieder top fit zu sein.
 
Übrigens Danke auch an Stefan von Citrön Auto Frey die mir für das Rennen einen Jumpy Kastenwagen zur Verfügung stellen. Damit werden wir auf der Autobahn viel schneller sein als mit Auto und Anhänger! Abfahrt ist übrignes Freitag 4 Uhr, betreuen werden mich Dominik und seine Mom. Start ist Samstag 7Uhr, Siegerehrung ist Sonntag 19 Uhr und dann geht es auch direkt retoure damit wir Montag 9 Uhr pünktlich in der Arbeit sind.


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Eure Vicki






Eine unglaubliche Herausforderung und auch Erfahrung war das Rennen/Training mit MTB und Laufen durch den Oman - ich kann sagen das ich bisher nichts schöneres erlebt habe!

Der Oman ist ein Land das einen in seinen Bann zieht. Vieles wird der "normale" Tourist sicher nie zu sehen bekommen, aber mit dem Bike oder auch zu Fuß kann man die unglaublich schöne Natur noch ganz ungestört bewundern.

Den ersten Tag haben wir genutzt um die ganze Verpflegung einzukaufen, die Autos zu packen und noch unseren ersten Pressetermin wahrzunehmen. Es war auch super damit wir uns als Team etwas genauer kennen lernen konnten. Henrik, Daniel, Dietmar, Monika und Brigitte waren als Fahrer dabei. Monika wollte zusammen mit Kester auch mal ein Stück mit in der Wüste laufen. Martin war als Fotograf und Technik Guru für alle Aufzeichnungen mit und als Starter Dietrich, Jörg, Martin, Martin Chef, Mark, Steffen und Vicki. Jörg hatte mit seiner Frau Laila und Tochter Inaya das individuelle Betreuerteam dabei und sie feuerten uns immer kräftig mit an!

 

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26.12.-1.1.2012 Trainingslager Eisenerz
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16.-20.11.2011 EM Smedlnik
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